In der Wandelausstellung VERKOPFT
— Und selbst? des Deutschen Museums in München begegnen Besucher:innen
Installationen, Illusionen, interaktiven und sensuellen Erlebnissen gepaart mit Inhalten
und Forschungen des Max-Planck-Instituts
für Kognitions- und Neurowissenschaften.

Allen Exponaten, Wissens- und Videobeiträgen gemein ist ihre erstaunliche Wirkung
auf unseren Wahrnehmungsapparat. Irritierend
und paradox, verwirrend und vergnüglich zugleich stellen sie einen Vorgang in Frage, der uns
vertraut und selbstverständlich scheint:
unsere alltägliche sinnliche Wahrnehmung.

Diese hat Auswirkungen auf das Bewusstsein, welche unter anderem durch die Verarbeitung
im Schlaf zu unserem Unterbewusstsein durchdringen kann.

In den vier großen Themenräumen Wahrnehmung, Bewusstsein,
Traum und Unterbewusstsein können Besucher:innen sich
alltägliches bewusst werden lassen, sich ausprobieren, Wissen
aneignen und Neues erfahren.

Wie jede:r von uns denkt und handelt wird durch die Ausstellung
VERKOPFT als ein Prozess individueller und gemeinschaftlicher Inszenierung von Wirklichkeit erlebbar und nachvollziehbar gemacht.
Die Installationen in den kleineren Räumen der Ausstellung setzen
dabei auf die Irritation, die Störung, die Paradoxien und
Mehrdeutigkeiten, die zwischen unserer Wahrnehmung und unserem Denken offenbar werden.

Raum und Event 2020
6 Semester
Verkopft – und selbst?
Ausstellungskonzept „Löffel“